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Da die Lawinengefahr hoch ( 3 und höher ) und die Wetterlage schlecht ( Bise mit leichtem Schneegrieseln; Wolkendecke auf 1200m ) war, entschloss ich mich, eine Tour im Vorderen Bregenzerwald anzubieten.
Die Tour führte vom Parkplatz oberhalb des Kurhotels Rickatschwende zum Hochälpelekopf und über den Gratrücken Richtung Süden. Dann ging es über Geschwendter Alp und mittelsteile Waldwege nach Kehlegg (das zweite Auto war dort bereits abgestellt; der Postbus fährt allerdings auch am Sonntag regelmäßig).
Die Schneefallgrenze lag bei 800m und es hattte zuvor ca. 20 cm Neuschnee gegeben, der für die Almen der Nordwesthänge zwar ausreichte, aber für die durch vorhergehenden Regen aperen Südwesthänge doch nicht genügte.
Geplant war nach der Überschreitung des Hochälpelekopfes ein Einkehrschwung in der Lustenauer Hütte, die sich nach der Gratabfahrt aber doch als etwas abseits gelegen darstellte. Da nicht klar war, ob die Bregenzer Hütte geöffnet ist, entschlossen wir uns, direkt nach Kehlegg auf etwas schwierigem Terrain abzufahren ( wenig Schnee und mittelsteile enge Waldwege).
Fazit: vertraue nicht auf Aussagen von einheimischen " Experten"
wie "eine Lustenauer Hütte gibt es nicht, sie heißt Lindauer Hütte" oder
"von der Hütte kann man direkt nach Kehlegg abfahren" (!),
sondern vertraue deinem eigenen Verstand und einer Karte, auf der leider keine Hütten eingezeichnet sind !
In Kehlegg angekommen, ging es in die urige Dorfkneipe, wo der Einkehrschwung fast länger als die Tour dauerte.
w.b. am 18.01.2004
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