Vom 3. bis 7. Juni 2026 hat das Frühlingswandercamp der Familiengruppe 2 in Au stattgefunden. Es wurde gespielt, gekocht, gelacht und auch gewandert. Hier ein paar Stimmen der Kinder über diese grandiose Zeit in Au.
Tag 1 – Diedamskopf
Wir haben Kühe, Schafe, Ziegen und den Bodensee von oben gesehen. Wir waren auf 2090m. Wir haben eine Murmelbahn gebaut. Sie war aus Moos, Holz und Steinen.
Redakteur: Lukas (8)


Heute sind wir nach dem Frühstück mit dem Bus zur Gondel gefahren. Dann sind wir mit der Gondel hoch zum Diedamskopf gefahren. Danach sind wir auf den Gipfel gelaufen. Von dort konnten wir den Bodensee sehen. Bald darauf haben wir einen ruhigen Picknickplatz gesucht und gefunden. Kurz danach haben wir gemeinsam gepicknickt. Am Hang haben wir eine Murmelbahn aus Steinen, Stöcken und Moos gebaut. Bevor wir mit den Gondeln heruntergefahren sind, haben wir eine riesige Schneeballschlacht gemacht.
Redakteur: Jorin (9)
Tag 2 – Die Tiere am Kanisfluh
Nach einem stärkenden Frühstück sind wir bei Nieselregen und schlechter Sicht zur Bergbahn nach Mellau aufgebrochen. Dort sind wir in die Gondeln gestiegen und haben von oben ein Rehkitz gesehen, was uns sehr beeindruckt hat. Ein kleiner Teil unserer Gruppe ist nicht in die Gondel gestiegen, sondern hat einen Fußmarsch durch den Wald zur Bergstation gemacht.



Nach der Bergstation haben wir ein kurzes Päuschen an einem kleinen Gewässer verbracht. Ein kleiner Frosch hüpfte im Wasser herum. Weiter ging es den Berg hinauf in Richtung Kanisfluh – unser Ziel war der Hauptgipfel dieses Bergmassivs, der Holenke auf 2044 m. Bei einer abenteuerlichen Flußüberquerung zog Josias seine Schuhe aus, damit er Raphael trockenen Fußes ans andere Ufer helfen konnte. Am Wegesrand haben wir Schnecken mit tollen Häuschen und schwarzer Haut gesehen. Das Wetter lud sie ein, aus ihren Verstecken zu kommen. Langsam hatten wir alle mächtig Hunger und haben Mittagspause unter dem Regenschutz von Tannen gemacht. Die Gruppe, die nicht Gondel gefahren ist, kam während dem Essen dazu und hatte auch großen Hunger. Mit vollem Bauch folgten wir dem Weg Richtung Gipfel. Er war viel schwieriger als auf der Karte gesehen. Wir mussten mächtig schwitzen, die Steine waren rutschig und matschig. Ein kleiner Steinbock hat uns kurz vor dem Gipfelkreuz begrüßt. Das hat uns sehr begeistert. Endlich haben wir das Gipfelkreuz erreicht, wo wir uns in das Gipfelbuch eingetragen haben. In tiefer Ferne sahen wir Häuser und hatten Angst in die Tiefe zu fallen. Glücklicherweise ist uns nichts passiert und wir konnten den sehr rutschigen Weg gut nach unten überstehen. Manche haben Grashüpfer und schwarz-rote Ameisen in blumigen Bergwiesen hüpfen und krabbeln gesehen.
Am Edelweiß Haus unten angekommen, hatte Barbara noch ein Rettungsspiel vorbereitet. Wir durften uns von den Erwachsenen entfernen und wir spielten „in den Bergen verloren gehen“. Wir haben uns versteckt und mit einer echten Rettungsdecke zugedeckt bis uns die Erwachsenen gefunden haben. Nicht alle haben es so ernst genommen, sondern haben Monster und Gespenst gespielt. Zum Abschied winkten uns die Kühe am Wegesrand zu. Mit den Autos sind wir zurück zum Bergheim in Au gefahren.
Von den vielen Höhenmetern und dem durchwachsenen Wetter sind wir müde in die Hütte zurückgekommen und haben uns auf ein leckeres Abendessen gefreut.
Redakteure: Tabea (7), Magdalena (6) und Simon (7)
Tag 3 – die ungeheuerliche Gratwanderung
Heute sind wir mit den Autos nach Faschina zur Sesselliftbahn gefahren. Auf dem Weg nach oben sahen wir ein süßes Murmeltier. Oben angekommen spielten wir ganz lange viele verschiedene Spiele während wir auf die Fußgruppe warteten. Nachdem wir die Spiele beendet hatten, sahen wir zwei weitere Murmeltiere und eines davon schlüpfte sogar in seinen Bau. Danach gingen wir auf dem Grat zum Gipfelkreuz des Glatthorns auf 2134m. Der Weg dorthin war schmal, abschüssig, steil und ein bisschen gefährlich. Auf einem Schild stand sogar: Nur für geübte Bergwanderer! Doch wir meisterten den Weg ohne Probleme. Trotzdem mussten wir aufpassen, uns und unsere Mitwanderer nicht in Gefahr zu bringen. Endlich oben angekommen, entdeckten wir eine drehbare Bank auf deren Rückseite sich das Gipfelbuch befand. Wir schrieben alle unsere Namen in das Buch und picknickten auf dem Gipfel. Es war kühl und wir konnten die Aussicht in alle Richtungen genießen. Langsam wurde uns kalt und wir wagten uns an den Abstieg. Dabei mussten wir noch mehr aufpassen, weil es rutschig und felsig war. Auf einem Fels entdeckten wir einen schwarz-blauen Ölkäfer. Davor sahen die meisten von uns eine kurios aussehende Raupe. Sie ist ebenso wie der Ölkäfer giftig!



Danach erblickten wir durchs Fernglas eine Gams, die durchs felsige Gelände streifte. Weiter abwärts fingen ein paar von uns eine lustige und wilde Schneeballschlacht an. Der andere Teil rutschte auf den Popos den Berg hinab. Über die Murmelbahnen ging es zur Seilbahn zurück. Das war ein ereignisreicher Tag in den Bergen.
Redakteure: Jorin (9), Clara (9) und Maximilian (10)
Habt ihr auch Lust auf solche Abenteuern? Dann kommt mit uns!
