Aktuelles

Bergsport und Klima

Wie kann ich meinen Bergsport möglichst klimaschonend ausübern, wo kann ich meinen persönlichen CO2-Fußabdruck ermitteln und wie ist das Engagement des DAV Hauptverbandes für den Schutz unseres Klimas? Antworten bzw. Anregungen auf diese Fragen und Aktuelles zum Thema finden Sie auf der Homepage des DAV Hauptverbandes: https://www.alpenverein.de/Natur/Nachhaltigkeit-und-Klimaschutz/Bergsport-Klimaschutz/

Einen sehr guten Beitrag zum Thema hat der Deutschlandfunk Kultur im Archiv: https://www.deutschlandfunkkultur.de/bergwelt-und-klimawandel-was-der-deutsche-alpenverein-fuer.1008.de.html?dram:article_id=461943

Die Klimawette

Das Thema „Corona“ überdeckt mittlerweile seit mehr als einem Jahr alle wichtigen Themen der Zeit. Dazu zählt auch ein mit Sicherheit noch viel wichtigeres Thema: die fortschreitende Erderwärmung und der daraus resultierende Klimawandel.

Wetten das … wir in Baden-Württemberg bis zum 1.11.2021 mindestens 166.546* Tonnen CO2 einsparen, das diesjährige Einsparziel gemäß dem Pariser Klimaschutzabkommen zu erreichen: 1 Tonne CO₂-Einsparung pro Einwohner*in! So lautet die Klimawette. Auch die Stadt Überlingen hat sich an der Klimawette beteiligt. Den aktuellen Stand, Tipps und Anregungen finden Sie hier:

https://www.dieklimawette.de/kommunale-klimawetten/baden-wuerttemberg

Erschließungsspirale stoppen!

Die Natur ist einem immer höheren Druck durch Erholungsuchende ausgesetzt. Freizeitaktivitäten in der Natur haben massiv an Beliebtheit gewonnen, die touristische Infrastruktur wird laufend ausgebaut.

Vor allem mit dem Skitourismus gehen starke Veränderungen der alpinen Landschaften ein­her. Gleichzei­tig führt der Klimawandel zur wirtschaftlichen Abwertung oder Aufgabe tiefer gelegener Skigebiete.

Häufig wird versucht, dem durch die Neuerschließung höher gelegener Bereiche, durch Erweiterun­gen und Zusammenschlüsse und den massiven Ausbau von Be­schneiungsanlagen zu entkommen. Zusätzlich soll durch den Bau künstlicher Erlebnis­welten nicht zuletzt die wirtschaftliche Basis verbreitert werden. Der gegenseitige Verdrängungswettbewerb der Skigebiete verstärkt diese Entwicklungen.

Der DAV lehnt den weiteren Ausbau der Tourismusinfrastruktur im Alpenraum außerhalb bereits erschlossener Gebiete ab. Durch die verbindliche Festlegung klarer Ausbaugrenzen für technische Anlagen muss eine Erschließung neuer Geländekammern alpenweit verhindert werden. In Bayern stellt der Alpenplan diesbezüglich ein bewährtes Instrument der Raum­ordnung dar, das langfristig erhalten werden muss.

Mehr Information auf der Website des Deutschen Alpenvereins