Natur&Umwelt in der Sektion Überlingen

Vor dem Hintergrund großer ökologischer Probleme im Alpenraum sehen es auch die einzelnen Sektionen des DAV als notwendig an, sich für die nachhaltige Sicherung der Lebensgrundlage und die Bewahrung der kulturellen Eigenständigkeit im Alpenraum zu engagieren. Der Alpenraum ist durch Eingriffe des Menschen und die Auswirkungen des Klimawandels mehr denn je in seiner Substanz bedroht. Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt sind ebenso bedroht wie traditionelle Kulturlandschaften. Der einzigartige Erlebnis- und Erholungswert des Hochgebirges wird durch die fortschreitende Erschließung weiter beeinträchtigt.
Nur durch konsequentes Handeln können die vielfältigen Ökosysteme und die Biodiversität in den Alpen bewahrt und damit auch ihre Funktion als Lebens- und Wirtschaftsraum erhalten werden. Siehe dazu auch das Grundsatzprogramm des DAV.

DAV-Grundsatzprogramm

Die Positionen des DAV zum Erhalt der alpinen Natur- und Kulturlandschaft sowie für eine Entwicklung im Einklang von Ökologie, Ökonomie und sozialen Fragen sind in dem für den DAV verbindlichen „Grundsatzprogramm zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung des Alpenraums sowie zum umweltgerechten Bergsport“ niedergeschrieben. Mit dem Grundsatzprogramm will der DAV jedoch nicht nur auf die Entwicklungsräume von Politik und Verwaltung aufmerksam machen. Vielmehr hat der DAV damit Richtlinien für seine eigenen Aktivitäten niedergeschrieben. Das Grundsatzprogramm, das vom DAV erstmals 1977 verabschiedet und 1994 in einer überarbeiteten Fassung beschlossen wurde, ist 2011 einer umfassenden Novellierung unterzogen und im Rahmen der Hauptversammlung in Heilbronn verabschiedet worden.

Das Grundsatzprogramm stellt eine verbindliche Leitlinie für die Mitglieder des DAV dar. Es ist in drei Bereiche gegliedert:

Teil 1: Leitlinien
Teil 2: Positionen des DAV zur Zukunft der Alpen
Teil 3: Handeln des DAV

Für uns aktive Mitglieder ist der 3.Teil von Bedeutung, denn darin sind Grundsätze für das Handeln als verbindlicher Maßstab und als Selbstverpflichtung für alle Aktivitäten des DAV festgeschrieben. Über das Handeln werden sozusagen die formulierten Leitlinien und Positionen aus den Teilen 1 und 2 mit Leben erfüllt.
Neben grundsätzlichen Aussagen zur Arbeit als Naturschutzverband (wie z.B. Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung), werden Angaben zum umwelt- und naturverträglichen Bergsport und zur umweltgerechten Führung bzw. zum Bau von Hütten, Wegen und sonstiger Infrastruktur getroffen.
Das Grundsatzprogramm steht unter Grundsatzprogramm Naturschutz zum download bereit.

Für den Bereich Natur- und Umweltschutz ist Detlef Koch als Referent in der Sektion Überlingen zuständig. Er vertritt diesen Bereich im Vorstand und sieht dies als Querschnittsaufgabe für alle Bereiche der Sektion Überlingen. Er unterstützt und fördert die Sektionsmitglieder in ihrem Engagement für den Natur- und Umweltschutz.

Dies kann u.a. in den folgenden Bereichen stattfinden:

  • Verstärkte Information der Mitglieder, der verschiedenen Abteilungen und der Öffentlichkeit über den Naturraum Alpen und seine Gefährdung, aber auch die Heimat der Sektion Überlingen, die Kulturlandschaft Bodensee.
  • Diskussion und Information als Beitrag zur Sensibilisierung hinsichtlich den Kernthemen des Grundsatzprogrammes Naturschutz
  • Umweltfreundliches Bergsteigen im Sommer und Winter durch verstärkte Benutzung des Vereinsbusses und von öffentlicher Verkehrsmitteln, ferner besonders im Winter durch bewusste Skiroutenwahl
  • Optimierung der Energieversorgung und weiterer Umweltaspekte im Berghaus in Au
  • Engagement von Mitgliedern und besonders von Jugendlichen bei Aufforstungsprojekten des Bergwaldes durch den Hauptverein
  • Exkursionen als Beitrag zur Umweltbildung und Wertschätzung der unterschiedlichen Naturräume.

Verantwortlicher für den Bereich Natur- und Umweltschutz in der Sektion Überlingen:

Detlef Koch
07551 8312268 Detlef.Koch@dav-ueberlingen.de

Seit 2019 Natur- und Umweltschutzreferent. Mitglied in der Sektion  seit der Schulzeit. Aktiver Wintersportler und Bergwanderer.