Natur&Umwelt im Dachverband

DAV als Naturschutzverband

Der DAV ist bereits seit 1984 als Naturschutzverband in Bayern anerkannt, seit 2005 auch auf Bundesebene. Im Jahr 2008 wurde der DAV in Österreich als Umweltorganisation nach dem Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz anerkannt. Daraus erwächst dem DAV die Verpflichtung, sich qualifiziert und mit Nachdruck für die Belange des Natur- und Umweltschutzes einzusetzen. Er kooperiert dazu mit anderen Verbänden und Initiativen und befürwortet ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Politik, Behörden und Wirtschaft. Der DAV ist parteipolitisch unabhängiger Anwalt der Bergwelt. Er regt eine offene Diskussion über Umweltfragen an und trägt damit zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft bei.

Beteiligung des DAV an Verfahren

Die Anerkennung des DAV als Naturschutzverband ermöglicht es, sich im Rahmen der Anhö­rung von Verbänden und der Vorgaben der entsprechenden Gesetze mit Stellungnahmen an umweltrechtlichen Verfahren zu beteiligen. Der DAV beteiligt sich in der Regel an Verfahren, wenn Schutz und Pflege von Natur und Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt der Alpen sowie die Ausübung des Bergsports betroffen sind.

Mitwirkung der Sektionen

Die Verfahren werden durch die DAV-Bundesgeschäftsstelle in enger Abstimmung mit den betroffenen DAV-Sektionen bearbeitet. Eine wichtige Grundlage für die Beurteilung stellt das DAV-Grundsatzprogramm dar. Auch über die gesetzliche Anerkennung hinaus engagieren sich Sektionen deutschlandweit und in den alpinen Arbeitsgebieten für den Naturschutz. Darüber hinaus bringen sich Mitglieder, Sektionen, Sektionenverbände und der Hauptverein vielfältig in umwelt- und naturschutzrechtliche Abläufe ein, zum Beispiel durch die Mitarbeit in Naturschutz- und Landschaftsbeiräten sowie in sonstigen relevanten Gremien. Die Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzverbänden und sonstigen Partnern auf Bundes-, Landes- und örtlicher Ebene hat große Bedeutung.